Anleger flüchten ins Gold
Experten rechnen mit einem Anstieg des Goldpreises auf 910 Dollar. Die aktuelle Nachfrage soll den Rückgang in der Schmuckindustrie mehr als kompensieren. Die Menschen können sich für ihr Geld nicht mehr so viel Gold leisten wie früher und deshalb hat die Schmuckindustrie in der letzten zeit etwas eingebüßt. In Indien zum Beispiel wurde damit gerechnet, dass 700 Tonnen Gold über den Ladentisch gehen werden. Gerade für Hochzeiten ist das Edelmetall dort sehr beliebt. Doch es waren nur 500 Tonnen die letztendlich verzeichnet werden konnte.
Doch die Experten rechnen mit einem Anstieg des Goldpreises. Derzeit liegt das Edelmetall bei 848 Dollar je Feinunze. Viele stocken wegen der Finanzkrise ihre Goldreserven nun etwas auf. Die Nachfrage treibt den Preis weiter nach oben und rettet die Einbrüche der Schmuckindustrie. Auch die Notenbanken in Asien, Arabien und China stocken ihre Reserven weiter auf. Gold schient für viele ein sicherer Hafen zu sein. Gerade zu Zeiten der vielen Gelddruckaktionen der Regierung sollte man beginnen umzudenken. Spätestens mit der Inflation wird Gold ein großes Thema sein.
Nachdem das Gold im März auf über 1000 Dollar geklettert war, fiel es jetzt im Herbst wieder auf 700 Euro. Auch zum Jahresende konnte sich das Gold nicht mehr so stark erholen, wie es im März der Fall war. Doch auch diejenigen, die im März investiert haben, sind auf längere Sicht Gewinner. Gerade jetzt wo das Gold noch nicht den Höchststand erreicht hat, kann man über eine Anlage nachdenken. Gold ist der einzige Rohstoff, der sich fast allen Abwärtstrends widersetzt.