Silber und Gold

Aktuelle Informationen über die begehrten Edelmetalle

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Silber ETFs wachsen im Mai enorm

Montag 8. Juni 2009 von Goldbug

Die europäischen Silber ETFs sind im Mai um drei Millionen Unzen gewachsen. Dabei ist das Wachstum hier vor allem bei den beiden größten europäischen Silber ETFs zu sehen.
Der ETF Securities in London und der Züricher Kantonalbank (ZKB) in der Schweiz sind zusammen im Mai um drei Millionen Unzen gewachsen. Dabei stieg der Bestand der ETF Securities um 2,2 Millionen oz an und erreicht somit eine Rekordmenge von 19,99 Millionen oz. Der Bestand der Züricher Kantonalbank stieg insgesamt um 2,1 Prozent, was eine Summe von fast einer Millionen oz entspricht. Diese Werte wurde von Ende April bis Ende Mai festgestellt. An diesem Anstieg merkt man auch, dass die ETFs einen enormen Zuspruch bei den Anlegern bekommen. Bei ETFs werden durch physische Rohstoffe gestützte Wertpapiere ausgegeben. Dabei bieten vor allem die auf Silber und Gold gestützten Fonds eine gute Absicherung in der Krise. Vor allem jetzt, wenn der Dollar sehr schwach ist und eine mögliche Inflation bevorsteht. Silber wird vor allem von der Industrie nachgefragt und als Industriemetall gehandelt. Doch in den letzten Monaten ist der Rohstoff wieder in den Fokus der Anleger gerückt, die ein großes Potential in Silber sehen.
Die Zuflüsse bei den Goldfonds waren jedoch im vergleich zum ersten Quartal des Jahres eher bescheiden gewesen. ETF Securities verzeichnete im letzten Monat Mai ein Wachstum von 44.300 oz bzw. 1,6%. Die ZKB vermeldete einen Anstieg von 0,4% bzw. 18.000 oz. Die Schweizer Bank Julius Bär verzeichnete für ihren Gold ETF allerdings einen satten Zufluss von 106.000 oz bzw. 7%. Doch während Silber und Gold gestiegen sind, gingen die Platinbestände von ETF Securities und der ZKB um 45.500 oz bzw. um 0,04 Prozent zurück.

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100 Jahre deutsche Flugschau bekommt Silbermünze

Donnerstag 4. Juni 2009 von Goldbug

Am 4. Juni erscheint eine neue 10-Euro-Silber-Gendenkmünze für die deutsche Flugschau. Mit dieser Münze werden 100 Jahre internationale Luftfahrtausstellung geehrt.

Die Münze wurde vom Berliner Designer Bodo Broschat entworfen und ist ein wahres kleines Kunstwerk. Die moderne Flugzeugtechnik wird auf der Rückseite mit alten Symbolen aus der Luftfahrt verbunden. So wird auch auf die Tradition der Luftfahrtgeschichte hingewiesen. Die Ausstellung in Frankfurt wurde 1909 das erste Mal durchgeführt und war die erste Internationale Ausstellung in diesem Bereich. Bis heute können sich mehrere Zuschauer jedes Jahr von ihr begeistern lassen. Insgesamt nehmen immer über 500 Aussteller teil und können bis zu 1,5 Millionen Besucher anlocken. Diese Faszination der Menschheit für die Luftfahrt sollte auch einer Gedenkmünze festgehalten werden.

Auf der Rückseite ist die Münze dreigeteilt und soll die Bandbreite der Luftfahrt so besser darstellen. Im zentralen Feld kann man einen Landeanflug eines Flugzeugs entdecken. Die beiden Seitenstreifen zeigen die ganze Vielfalt der Luft- und Raumfahrtgeschichte von den Anfängen bis heute. Es werden verschiedene Fluggeräte gezeigt, denn die Menschheit hat schon lange den Traum vom Fliegen und hat bis dahin sehr viel erfunden. Die Randinschrift der Silber-Gedenkmünze lautet FASZINATION FLIEGEN – TRADITION – INNOVATION und fasst somit das Anliegen der Münze nochmals zusammen. Insgesamt wiegt die Münze 18 Gramm und hat einen Durchmesser von 32,5 Millimetern. Es gibt 1,6 Millionen Stück in Stempelglanz und 200.000 in Spiegelglanz. Die Feinheit entspricht 925/1000 Silber. Sie ist in jedem örtlichen Münzhandel zu finden. Jedoch ist diese Münze mehr für den Sammler interessant, als für den Anleger.

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Aktuelle Rohstoffnachrichten

Dienstag 2. Juni 2009 von Goldbug

Die Goldbestände der europäischen Zentralbanken sind um 14 Millionen Euro zurückgegangen. Außerdem steigt dabei die russische Goldproduktion um 38 Prozent.

Erst kürzlich hat die Europäische Zentralbank selbst bekanntgegeben, dass die Goldbestände um 14 Millionen Euro zurückgegangen sind. Dieser Wert bezieht sich jedoch nur auf die Eurozone. Der Zeitpunkt der Bekanntgabe war der 22. Mai 2009. Mittlerweile liegen die Goldbestände bei 240,8 Milliarden Euro. Die Devisenreserven gingen um 18 Mrd. auf 243,5 Mrd. Euro zurück. Der Grund für diesen drastischen Rückgang war der Verkauf einer Zentralbank. So wurde es auch im Goldabkommen der Zentralbanken von 2004 festgelegt. Die Bilanz beträgt nun insgesamt 1,727 Billionen Euro. In der Woche zuvor waren dies noch 1,764 Billionen Euro, die man verzeichnen konnte. Weitere Äußerungen gibt es zu diesem Thema nicht. Auch nicht, ob die Goldbestände wieder aufgefüllt werden oder demnächst noch weiter fallen.

Dahingegen ist die russische Goldproduktion um 38 Prozent gestiegen. Vom Monat Januar bis zum April in diesem Jahr hat Russland eine Golfproduktion um nun mittlerweile 43,28 Tonnen. Genau genommen ist die Produktion somit um 37,8 Prozent gestiegen. Noch im Vorjahr wurde in diesem Zeitraum eine Produktion von 31,41 Tonnen berechnet. Der Grund für diese Steigerung ist vor allem die Lobby der Industrie und die Inbetriebnahme der neuen Erzverarbeitungskapazitäten. Für die Produktionszuwächse sind vor allem die Kupol Mine von Kinross Gold Corp. und die Pioneer Mine von Peter Hambro Mining verantwortlich. Sogar die Olympiada Mine von Polyus Gold konnte ihren Goldausstoß steigern.

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Gold steigt wieder gut an

Mittwoch 20. Mai 2009 von Goldbug

Der Goldpreis ist in den letzten Tagen wieder stabiler geworden und auch gut angestiegen. Er hält sich nun schon seit einer Woche stabil über der 920 Dollar Marke und öffnet somit wieder einen positiven Blick in die Zukunft der Rohstoffe.

Der Goldpreis ist zwar in der letzten Zeit gestiegen, doch der Dollar sank zuletzt auf ein Vier-Monats-Tief, nachdem er bereits in den vergangenen zwei Wochen stark Schwäche gezeigt hat. Gold ist mittlerweile selbst eine stabile Währung und muss sich nicht mehr nach dem Dollar richten. Es steigt und fällt völlig losgelöst. Dies ist schon seit mehreren Monaten stark zu beobachten. Die Dollarschwäche scheint das Gold sogar noch zu unterstützen. Viele Investoren sind wieder dabei, ihr Geld vermehrt in Aktien und Rohstoffe zu legen. Auch das ist ein guter Faktor, der den Goldpreis ansteigen lässt. Momentan bewegt sich der Preis um die 930 US Dollar, doch eine weitere Steigerung ist wahrscheinlich.

Für die Steigerung des Goldpreises sind vor allem auch die physischen Verkäufe verantwortlich. Wenn diese weiter zunehmen, kann das Gold seinen Preis halten und möglicherweise noch weiter stark zunehmen. Der weltweit größte Gold ETF, SPDR Gold Trust, berichtete am Mittwoch noch einen Bestand von 1.104,09 t Gold. Somit wurde seit dem 6. Mai keine Änderung verzeichnet und die ETFs bleiben weiter stabil. Die Deutschen selbst sind auch zu wahren Sparfüchsen geworden und nutzen die Möglichkeit der Einlagensicherung. Dabei ist auch Silber interessant. Das Edelmetall konnte einen enormen Sprung hinlegen und schaffte es in den letzten tagen bis über die 14 US Dollar Marke. Momentan bewegt sich das Edelmetall kurz darunter und liegt bei 13,79 US Dollar.

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Impulse beim Goldpreis

Montag 18. Mai 2009 von Goldbug

In den vergangenen Tagen hielt sich der Goldpreis immer tapfer um die
900 US Dollar je Feinunze. Vergleicht man jedoch den Goldpreis mit
anderen Aktienwerten, so fragt man sich schnell, warum das Gold nicht
auch drastisch ansteigen kann.

Momentan gibt es am Aktienmarkt viele Werte, die langsam nach oben gehen. Beim
Gold ist allerdings noch nicht sehr viel davon zu merken. Viele
Experten stellen sich jetzt die Frage, ob sich der Goldpreis nicht
mehr am restlichen Aktienmarkt orientiert. Dies ist allerdings damit
zu erklären, dass der momentane Aktienmarkt und der Aktienmarkt der
letzten Tage nur Euphorie gewesen sein könnte. Der Goldpreis
spiegelt jedoch fast immer die aktuelle wirtschaftliche Situation
wieder und kann sich nicht sehr schnell auf kleine Impulse
einstellen. Der Aktienmarkt ist auch nur einer von vielen Faktoren,
die den Goldpreis beeinflussen und deren Wirkung zeitweise
mehr oder weniger stark zum Tragen kommt. Auch die Schwäche des
US-Dollars gegenüber dem Euro ist nicht ganz unschuldig an der
momentanen Situation. Der schwache Dollar kann jedoch auch zur Stärke
des Goldpreises beitragen. Da viele Marktteilnehmer eine anhaltende
Dollar-Schwäche erwarten, rückt Gold als Quasi-Gegenwährung zur
Absicherung wieder in den Vordergrund.

Grundsätzlich kann man sich jedoch den Aktienmarkt anschauen, um eine weitere Entwicklung
des Goldpreises vorherzusehen. Momentan ist der Preis immer noch
recht gering. In den nächsten Tagen und Monaten wird von den
Experten auch hier ein Anstieg vorhergesagt, sodass man als Anleger
lieber jetzt über den Kauf von Gold und Silber nachdenken sollte.
Selbst die Schmuckindustrie steigert langsam wieder die Nachfrage.

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Eingeschränkte Goldexporte in Venezuela

Montag 18. Mai 2009 von Goldbug

In Venezuela hat das Finanzministerium neue Bestimmungen für den Goldexport festgesetzt. Demnach sollen jetzt 70 Prozent der Goldproduktion nur noch im eigenen Land verkauft werden.

Dieses Vorgehen soll die Wirtschaft in Venezuela wieder stärken. Von den 70 Prozent der Goldproduktion, die im eigenen Land bleiben, sind zunächst auch 60 Prozent für die Zentralbank vorgesehen. Sie kann entscheiden, ob sie alle 60 Prozent in Anspruch nimmt und kauft. Der Wirtschafts- und Finanzminister Nelson Merentes legte außerdem fest, dass Gold bald gar nicht mehr für den internationalen Verkauf vorgesehen ist. Darunter fällt auch, dass die Goldproduzenten keine Genehmigung für den Verkauf mehr erhalten. Das meiste Gold muss demnach erst der Zentralbank zum Verkauf angeboten werden. Hat die Zentralbank jedoch kein Interesse, so bleibt selbstverständlich das Recht bestehen, seine Produktionen auch anderweitig zu verkaufen. In erster Linie soll dies jedoch auch im Landesinneren geschehen.

Die Regierung hat die volle Kontrolle über die Ressourcen übernommen und führt diese auch streng durch. Die meisten Erlöse aus der Goldproduktion sollen auf dem einheimischen Markt erzielt werden. Das erhaltene Geld wird auch gleich wieder in das Land investiert. Dadurch soll sich die Wirtschaft schnell erholen. Für ausländische Unternehmen, die in Venezuela produzieren, könnte dies jedoch schädlich sein. Momentan werfen die Minen in Venezuela jedoch nicht sehr viel ab und vor allem die amerikanischen und kanadischen Unternehmen halten sich weitestgehend zurück. Zudem werden auch die Goldreserven der Regierung weiter ausgebaut, um gegen den abschwächenden Dollar vorzugehen. Andere Länder in dieser Gegend überlegen jetzt, einen ähnlichen Schritt zu gehen.

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Blühender Herbst für Gold uns Silber

Mittwoch 13. Mai 2009 von Goldbug

Nachdem der Gold- und Silberpreis in der letzten Woche wieder deutlich angestiegen ist, müssen sich alle Anleger wieder mit einer Senkung zufriedengeben. Rosige Aussichten für die Edelmetalle sollen wohl er Ende des Sommers eintreten.

Vor allem im herbst 2009 rechnen die Experten mit einem enormen Anstieg im Bereich der Edelmetalle und Rohstoffe. Der Herbst bisher in jedem Jahr immer der Zeitpunkt, an dem die Nachfrage deutlich gestiegen ist. Spätestens zu diesem Zeitpunkt werden Gold und Silber wieder sehr interessant für die Anleger werden, die sich vor der Finanzkrise sichern. Obwohl die Preise momentan bei Gold wieder nur kurz über 900 US Dollar stehen, darf man den Wert des Metalls nicht unterschätzen. Noch hat man die Möglichkeit das Gold und Silber günstig zu kaufen, um eine größere Gewinnspanne zu erhalten.

Der Herbst ist jedoch auch der Zeitpunkt, wo die Konjunkturprogramme ende Position der Banken wird sich bis dahin veränder, was die Kreditvergabe betrifft. Die Unternehmen bei den Edelmetallen nehmen langsam wieder an Relevanz zu. Deshalb sollte man sich nicht nur auf Münzen oder auf Barren versteifen, sondern zunächst seine Augen genau über den Aktienmarkt schweifen lassen. Auch in den Rohstoffunternehmen sehen die Experten große Chancen. Das Angebot von Silber wird zunehmend zurückgehen, das Silber oft nur ein Beiprodukt beim Abbau von Industriemetallen ist. Da diese Förderung deutlich zurückgegangen ist, schwindet auch der Vorrat an Silber. Steigt im Herbst massiv die Nachfrage an, so sind die Vorräte schnell aufgebraucht und Silber steigt drastisch im Wert. Diesen Vorteil hat das Gold nicht, wobei hier eine ähnliche Bewegung erwartet wird.

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Silber soll in 2009 Rekord erreichen

Dienstag 5. Mai 2009 von Goldbug

Vor einiger zeit wurde von der GFMS eine Studie zum Thema Silber durchgeführt. Dabei zeigt sich deutlich, dass die Nachfrage an Silber als Anlageobjekt gestiegen ist. Somit soll vor allem auch die schlechte Nachfrage bei Silber als Industriemetall kompensiert werden.

Der Preis wird mit diesem Szenario sehr bald und sehr hoch ansteigen. Der Kurs von Silber könnte dadurch stabiler werden. Historisch betrachtet wird Silber in diesem Jahr ein sehr hohes Niveau erreichen können und die bisher aufgestellten Rekorde alle schlagen. Da sind sich nicht nur die Experten einig, sondern auch die hohe Nachfrage an Silber als Anlage verrät, dass die Investoren den wahren Wert des Silbers erkannt haben. Doch von der Zukunft des Silberpreises kann man auch gleichzeitig auf den Goldkurs schließen. Auch dieser soll interessanter für die Anleger werden. Generell sollen sich die Kurse im Positiven bewegen. In der letzten Woche hat es der Goldpreis schon wieder geschafft, über die 900 Dollar Marke zu klettern. Dadurch könnte auch die schwache Performance von Silber wieder stark angekurbelt werden.

Es ist schon lange bekannt, dass Silber und Gold in der Zeit einer Finanzkrise stark im Wert bleiben und eine krisensichere Währung sind. Generell zu sagen ist jedoch, dass auch die ETF-Investmentnachfrage stark anziehen wird, um den Rückgang in der Industrie zu kompensieren. Bisher hat sich die Nachfrage nach den Silber ETFs schon gesteigert und der Preis wird langsam wieder stabiler. Doch die Ausmaße werden nicht sofort erkennbar sein. Der Preis soll laut Umfrage langsam ansteigen, da sich auch dann erst die Nachfrage weiter erhöht.

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Wichtige Informationen für Anleger

Freitag 1. Mai 2009 von Goldbug

Trotz des geringen Wertes ist sich jeder Anleger bewusst, dass Gold vor allem in der Finanzkrise sehr wertvoll ist und auch wieder stark im Preis ansteigen kann. Dennoch gibt es Punkte, die vor allem Einsteiger beim Goldkauf beachten müssen.

Momentan kann es sogar dazu kommen, dass die Goldhändler mit der Produktion nicht nachkommen. Man sollte sich deshalb schnell entscheiden, wenn man ein Teil seines Vermögens in Gold anlegen möchte. Hat man sich einmal Gold gekauft, so muss es auch dementsprechend gelagert werden. Dafür raten die Experten zu einem Hochsicherheitstresor in der Schweiz. Hier fallen nur 0,025 Prozent Depotgebühren monatlich an. Komplett Gebührenfrei kann man bei der Sparkasse ein Goldkonto einrichten. Anleger können es ab 5000 Euro eröffnen. Das vom Anlegergeld gekaufte Gold wird dabei kostenfrei im Sparkassentresor gelagert. Jederzeit bekommt man auch die Möglichkeit das Gold zum jeweiligen Kurs des Tages zu verkaufen.

Zu beachten ist jedoch, dass man auch immer einen gewissen Aufschlag zahlen muss, wenn man Gold kauft. Bei einer Münze kann dies ein Aufschlag von etwa sieben Prozent sein. Je nach Kurs ändert sich die Prozentzahl auch. Je höher die Nachfrage, desto mehr Aufschlag können die Händler nehmen. Wer jedoch momentan zum Gold greifen will, hat noch einen relativ günstigen Preis. Der Kurs steht noch niedrig, soll aber in den nächsten tagen und Wochen wieder ansteigen. Der einzige Nachteil beim Gold ist, dass es weder Zinsen noch Dividenden abwirft. Dafür ist Gold aber eine krisensichere Währung, die meist stabil im Wert ist und nicht gegen Null sinken kann.

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Nachfrage auf Gold steigt an

Donnerstag 30. April 2009 von Goldbug

Ende der letzten Woche wurden die aktuellen zahlen zur Goldnachfrage im 1. Quartal 2009 veröffentlicht. Diese wurden von dem World Gold Council (WGC) herausgegeben unter dem Namen Gold Investment Digets.

Bei den ETFs konnte man einen Zufluss von 469 Tonnen erkennen. Der letzte Rekordzufluss in den ETFs war im dritten Quartal des Jahres 2008 zu erkennen. Hier lag dieser bei 145 Tonnen. Der neue Zufluss hat somit nicht nur den Rekord gebrochen, sondern ist um ein Vielfaches höher. Der größte Teil dieser Zuflüsse hat der SPDR Gold ETF zu verantworten. Ende März stand dieser bei 1.127 Tonnen. Diese Werten wurden auch in das Verhältnis zur Minenproduktion gesetzt. Dabei sind interessante Erkenntnisse ans Licht getreten. Im gesamten Jahr von 2008 konnten alle Minen insgesamt 2.407 Tonnen vom Gesamtangebot von 3.468 Tonnen liefern. Davon waren in diesem Jahr 636 Tonnen Verkäufe an barren und Münzen. Dies ist damit das Doppelte der gesamten ETF Anlagen.

Wenn man die Nachfrage an ETFs vom ersten Quartal für die weiteren Quartale hochrechnet, dann wird man schnell feststellen, dass dies nicht mit der Minenproduktion passt. Der Goldpreis wird demnach in die Höhe schnellen, wenn die Nachfrage größer ist als das Angebot. Mit den momentanen Aussichten wird diese Lage schnell kommen. Momentan ist der Goldpreis noch relativ niedrig, sodass man günstig in Gold investieren kann. Die Aktienmärkte der Minen sollte man momentan jedoch meiden. Die Zeit, billiges Gold zu bekommen, wird immer knapper. Daher sollte man diese nutzen, sich die Bedeutung des realem Gold und Silber einmal näher anzusehen. Es könnte schnell passieren, dass Lieferprobleme bei den Händlern auftreten.

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