Rohstoffmärkte im Zeichen der Finanzkrise
Die fehlende Nachfrage bestimmte momentan massiv die Rohstoffmärkte. Dabei haben vor allem die Industriemetalle zu leiden. Gold hingegen kann von der drohenden Inflationsgefahr profitieren. Dennoch gerät der komplette Markt derzeit unter hohen Druck.
Als Anleger hat man jedoch große Chancen, bei der momentanen Lage zu gewinnen. Im Gegensatz zu anderen Anlageklassen, haben die Rohstoffe den besonderen Vorteil der geringen Korrelation. Wenn man nicht nur kurze, sondern auch langfristige Entwicklungen betrachtet, dann stellt man schnell fest, dass Rohstoffe in ihrem Wert meist steigen. Außerdem lässt sich bei den Rohstoffen sehr gut erkennen, dass es viel mehr „Ausreißer“ nach oben gibt, als in die negative Richtung. Der Grund dafür sind die vielen Einbrüche in der Wirtschaft. Missernten oder ähnliche große Einbrüche lassen leicht auf die Rohstoffpreise spekulieren, da hier die Preise in eine entsprechende Höhe gehen.
Dabei sollte das Interesse des Anlegers jedoch nicht auf dem kompletten Rohstoffmarkt liegen, sondern nur auf einzelne Sektoren gesetzt werden. Besonders lukrativ ist hier der Markt der Edelmetalle. Wobei die Industriemetalle im Notfall auch im Wert sinken können, da die Nachfrage stagniert. Der Edelmetallmarkt sollte in diese Situation jedoch umgehen können. Doch auch die Rohstoffe im Bereich der Energie können interessant sein. Wichtig ist, dass man das Kapital nicht nur in eine Stelle investiert, sondern sich auf mehrere Stellen verlässt. Langfristig ist das Hauptaugenmerk jedoch auf Gold und Silber zu legen, meint auch der Experte Jochen Hitzfeld. Wenn man den drastischen Anstieg in den letzten Jahren beobachtet, sprechen die Kurse komplett für sich.