Wie viel Gold und Silber sollte man in der Krise besitzen
Gold ist schon seit 6.000 Jahren ein kostbares gut und vor allem sehr stabil in seinem Wert. Jede Papierwährung hat bisher im laufe der Geschichte seinen Wert verloren, wobei Gold und Silber als Rohstoffe immer wertvoll waren. Doch wie viel Silber und Gold sollte man sich im Falle einer Krise wirklich anschaffen.
Der erste Punkt ist, dass man nicht alles auf eine Karte setzen darf. Es ist unsinnig sein gesamtes Geld auf die Rohstoffe zu verlagern. Dennoch sollte man eine gewisse Vorsorge treffen. Bei Investments und an der Börse sollte man jedoch vorsichtig sein. Viele Fonds können ebenso ihren Wert verlieren, da sie auf einer Papierbasis beruhen. Verschiedene wirtschaftliche und finanzielle Krisen können Umwälzungen im gesamten System hervorrufen.
Viele Experten raten etwa 10 bis 30 Prozent des verfügbaren Vermögens auf Gold und Silber umzulagern. Dabei zählen jedoch nicht die Investitionen in Aktien, sondern es ist der Kauf von Münzen und Barren gemeint. Besonders Anlegermünzen haben einen hohen Wert und sollten genau betrachtet werden. Doch selbst Aktien und der Kauf von ETFs kann zum Gewinn führen. Krisensicher sind solche Papiere jedoch nicht. Der Zugriff auf solche Wertanlagen ist in Notfällen sehr fraglich. Nicht zu jedem Zeitpunkt kann man sein Vermögen verwalten. Am besten ist es immer, einen Teil zu Hause oder in einem Bankschließfach zu verwahren. Selbst Bargeld muss nicht immer von der Bank zur Verfügung gestellt werden. Kauft man Silber und Gold, ist zu bedenken, ob man seine Identität nicht lieber anonym lässt, im Falle eines Goldverbotes.