Silber und Gold

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Wiener Philharmoniker beliebt wie noch nie

Die Silbermünze Wiener Philharmoniker ist momentan gefragt wie noch nie und könnte zu einem absoluten Favoriten werden bei vielen Anlegern. Dies liegt vor allem auch daran, dass die Silbermünze immer mehr zum Schwarzgeld wird.
Dank besonderer Eigenschaften kann man große Mengen Schwarzgeld über die Grenze bringen, ohne dass der deutsche Zoll hier eingreifen kann. Seit Februar 2008 prägt die Österreichische Prägeanstalt den silbernen Philharmoniker, der einen Durchmesser von 37 Millimetern hat, aus 999er Feinsilber besteht und einen Nennwert von 1,50 Euro aufweist. Genau der letzte Punkt ist hier die besondere Eigenschaft der Silbermünze. Sie ist ein offizielles Zahlungsmittel im Euro-Raum und wird bei Grenzübertritt somit nicht mit dem Materialwert, sondern mit dem aufgeprägten Nennwert berechnet. Wer zum Beispiel von Österreich nach Deutschland reist, der darf zum Beispiel 10.000 Euro bei sich haben. Dieses Geld muss man selbst bei einer Zoll-Kontrolle nicht deklarieren. Ein Schmuggler könnte demnach legal 6.666 Stück der Silbermünze mit sich führen. Dies ergibt einen Wert von 9.999 Euro, wenn das Stück zu 1,50 Euro gezählt wird.
Allerdings hört sich dies einfacher an, als es ist. Eine Münze hat ein Gewicht von einer Unze, also 31,103 Gramm. Bei 6.666 Stück käme man somit auf 200 Kilogramm Gesamtgewicht, mit dem man bei so viel Münzen rechnen muss. Allerdings gibt es hier einen Verlust beim Verkauf. Jede Privatperson kann die MWSt. beim Verkauf nicht gegenrechnen. Beim Kauf entsteht somit ein Aufgeld zum Materialpreis. Der Verlust würde bei 50 Prozent liegen. Die goldene Philharmoniker Münze ist da schon wesentlich lukrativer. Das Gesamtgewicht würde bei etwa drei Kilogramm liegen und der Transport würde viel einfacher sein. Die Münzen haben einen Nennwert von 100 Euro und einen wesentlich höheren aktuellen Preis.

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